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Gastroskopie

Die Magenspiegelung ist eine endoskopische Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarmes. Die Untersuchung dauert im Regelfall nur wenige Minuten. Um den Magen beurteilen zu können, muss dieser frei von Speiseresten sein. Deshalb wird die Untersuchung nüchtern durchgeführt. Zahnersatz, der herausnehmbar ist, sollte entfernt werden. Ein Zungenpiercing kann in der Regel belassen werden.

Die Magenspiegelung kann nur mit einer Betäubung des Rachens durchgeführt werden, alternativ kann auch eine Sedierung („Beruhigungsspritze“) gegeben werden. Hiernach sollte der Patient 24 h nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.

Eine Magenspiegelung ist sinnvoll z.B. bei unklaren Schluckstörungen, einer Blutarmut, bei wiederkehrendem Sodbrennen, bei länger anhaltender Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen sowie bei Oberbauchschmerzen.

Routinemäßig werden aus der Magenschleimhaut Proben entnommen, um z.B. nach Helicobacter pylori (Bakterium, das sich im Magen ansiedeln kann) zu suchen.

Einen Termin zur Magenspiegelung vergeben wir nur nach Überweisung durch einen Hausarzt.

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© Gemeinschaftspraxis Rennert 2008